"Macht mich sprachlos": Uschi Glas nach Demo gegen Antisemitismus bedroht

Mutiger Einsatz mit Folgen

Schauspielerin Uschi Glas setzt sich entschlossen gegen Antisemitismus ein – und wird dafür angefeindet.

"Ich lasse mich nicht abschrecken"

Nach ihrer Teilnahme an einer Demonstration auf dem Marienplatz in München erhielt sie in sozialen Medien massive Morddrohungen, wie sie gegenüber der Bild verriet. Neben kritischen Stimmen forderten einige Nutzer unverhohlen Gewalt gegen sie.

Uschi Glas geht juristisch gegen die Drohungen vor. „Diese Hassbotschaften machen mich sprachlos, aber ich werde das nicht erdulden", erklärt sie. Der Antisemitismusbeauftragte der bayerischen Justiz, Andreas Franck, leitete bereits Ermittlungen ein. Experten der Kriminalpolizei suchen nach den Verfassern der Drohungen, die eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren nach sich ziehen könnten.

Klare Haltung trotz Anfeindungen

Für ihren Einsatz erhielt Glas nicht nur Kritik, sondern auch viel Zuspruch. „Liebe Frau Glas, ich verbeuge mich vor Ihrem Mut und Engagement“, kommentierte ein Unterstützer.

Bereits 2023 mahnte sie auf Instagram zur Verteidigung von Demokratie und Frieden. Trotz der Drohungen bleibt sie standhaft: „Wir brauchen in unserem Land eine klare Haltung.“